Freitag, 4. April 2025

The Western World Has Abandoned Democracy

by Paul Craig Roberts
 
 
Once upon a time political establishments would focus on defeating their opponent/challenger in elections.  Now they imprison them or stop them from running, as the Democrats tried to do to trump with four criminal indictments.  In Brazil Jair Bolsonaro faces alleged coup charges. In Romania, a host country for a US missile base on Russia’s border, Calin Georgecu has been falsely charged with “incitement to actions against the institutional order,” which in translation means running for president against Washington’s puppet government, which he is now barred from doing.  In France Marine Le Pen has been sentenced to two years in a jail cell and a five year ban on running for president of France.
 
 

Sibelius: Symphonie No. 4

von LePenseur
 
 
Weiter im Sibelius-Zyklus! Am 4.4. daher also die Symphonie No. 4 in a-moll, op. 63:
 
 
00:00 - 1. Tempo molto moderato  
13:11 - 2. Allegro molto vivace  
19:17 - 3. Il tempo largo  
32:35 - 4. Allegro 
 
Das Turku Philharmonic Orchestra unter Leif Segerstam. 
 

NEOS plakatieren zur Wien-Wahl

von Deliberator  Austriacus 
 
 
WIEN
IST VIELFALT
NICHT 
EINFALT
 
 
Eh Klar! Diverse Schwule oder Asylbetrüger halten mit ihrer Vielfalt, mit der sie verkehrt herum über die Ringstraße ihre Pride Parade abhalten oder beeindruckende Darbietungen ihrer Messerkunstfertigkeit liefern, Wien am Laufen.

Die einfältigen, heterosexuellen einheimischen Wiener, die, weil sie arbeiten, Sozialversicherungsbeiträge und Steuern zahlen, sind einfach überflüssig. 
 
Für die NEOS.

Denn diese Wiener wählen die pinken Bobo-Gutmenschen ohnehin nicht.
 

Donnerstag, 3. April 2025

Eure !!! — nicht ihre (falls sie welche haben) ...

von Helmut
 
 


Gesamteuropa und Österreich in einem Satz

 von Sandokan

Unqualifizierte Personen in anspruchsvollen Positionen,
zu einer Zeit, in der man sich keine Fehler erlauben kann.
~ * ~
Unqualified people in demanding positions,
at a time when you can't afford to make mistakes.

Kollege FDominicus erinnert an die „gute alte Zeit“

von LePenseur
 
 
... als man Oma als Umweltsau besang:



Inzwischen sind wir schon weiter: Umweltsäue allüberall! Und nach dem Willen unserer "Eliten" soll für die Atemluft bezahlt werden müssen:
Herzlich wilkommen im vierten Reich

Ich wollte nie dabei sein, aber ich war/bin dabei! Seit gestern weiß ich wie Diktaturen entstehen und was dabei passiert. Die neuen Diktatoren feiern sich, den meisten Deutschen ist es gar nicht bewußt, daß es nun in das 4. oder 5. Reich geht (je nachdem wie man das SED Reich mit zählt). Eine Minderheit der Deutschen feiert die neue Diktatur, denn Sie wollten immer schon Handlanger des Todes sein. Klar, sie behaupten, es ginge um das Leben, wer aber weiß, was Diktaturen bedeuten, der weiß, der letzte Schritt ist der verfrühte Schritt in’s Grab. Es werden Menschen durch diese Diktatur sterben oder aber beim Kampf gegen diese Diktatur.

Die neuen Diktatoren nennen sich „Klimaretter“ und sind nichts als Klimafaschisten. Sie nehmen den Schaden, für Alle, in Deutschland billigend in Kauf und freuen sich auf das kommende Elend. Sie nennen es „Kampf gegen das Klima“, jeder normal-denkende weiß, es geht ganz bestimmt nicht um das Klima sondern um eine immer kleiner werdende Clique ...

„Wenn das nicht Diktatur und Anmaßung ist, dann weiß ich nicht was sonst“, beschließt FDominicus seinen Artikel. So ist es. Und laut Umfragen finden das trotzdem (oder deswegen?) eine Menge deutscher Michel & Michelinnen ganz toll ...


Mittwoch, 2. April 2025

Let's make money...

by  Meme Dept. 



Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst der EU ...

Gastkommentar
von Nereus
 
 
EU-Europa mutiert zur Schreckensvision. Es hat sich eine abscheuliche Bande im Schloß der Maden-Königin eingenistet, die immer unerträglicher wird. Hatte Hitler nicht auch alle Opposition verboten? 

[[hae]]

In Frankreich statuiert man an Marine LePen ein weiteres Exempel. Wer sich Brüssel nicht unterwirft, wird platt gemacht. In Serbien werden „Kinder“ gegen Vucic aufgehetzt, in Rumänien annulliert man Wahlen. Und in Deutschland versagt man der zweitgrößten Partei parlamentarische Rechte.

JD Vance hatte vollkommen recht:

Die Bedrohung, die mich in Bezug auf Europa jedoch am meisten besorgt, ist nicht Russland, nicht China, nicht irgendein anderer externer Akteur.

Was mich besorgt, ist die Bedrohung von innen. Der Rückzug Europas von einigen seiner grundlegendsten Werte, Werte, die es mit den Vereinigten Staaten von Amerika teilt.

Welches Amerika damit gemeint ist, hatte Alexander Dugin schon vor drei Jahren anschaulich beschrieben:

Die Hälfte der US-Bevölkerung ist ein Verfechter des Pragmatismus. Das bedeutet, dass es für sie nur einen Maßstab gibt: Es funktioniert oder es funktioniert nicht, es funktioniert/es funktioniert nicht. Das ist alles.
..
Hier war alles möglich: Abtreibung verbieten, Abtreibung erlauben, Geschlechtsumwandlung, Bestrafung der Geschlechtsumwandlung, Schwulenparaden oder Neonazi-Paraden, nichts wurde an der Tür abgewiesen, die Entscheidung konnte alles sein, und die Gerichte, die sich auf eine Vielzahl unvorhersehbarer Kriterien, Präzedenzfälle und Erwägungen stützten, waren die letzte Instanz, um in problematischen Fällen zu entscheiden, was funktioniert oder nicht funktioniert.

Dies ist die geheimnisvolle Seite der Amerikaner, die von den Europäern völlig missverstanden wird, und auch der Schlüssel zu ihrem Erfolg:
..
Aber in der amerikanischen Elite, die sich aus Menschen unterschiedlichster Herkunft zusammensetzt, hat sich irgendwann eine kritisch hohe Zahl von Nicht-Amerikanern angesammelt. Sie sind überwiegend Europäer, oft aus Russland.

Viele sind ethnisch jüdisch, aber von europäischen oder russisch-sowjetischen Prinzipien und kulturellen Codes geprägt. Sie brachten eine andere Kultur und Philosophie in die Vereinigten Staaten. Sie verstanden oder akzeptierten den amerikanischen Pragmatismus überhaupt nicht und sahen ihn nur als Kulisse für ihr eigenes Vorankommen.

In den USA versucht man sich nun – unter großen Schmerzen – dieser Bande zu entledigen, was zwangsläufig zu Friktionen führen muß. Aber das kann so schlimm nicht sein, denn die Gegenseite nahm die Beschwerlichkeiten auch gern in Kauf, nicht wahr Yascha?

„Wir wagen hier ein Experiment, das in der Geschichte einzigartig ist. Und zwar, eine mono-ethnische und monokulturelle Demokratie in eine multiethnische zu verwandeln. Das kann klappen, das wird, glaube ich, auch klappen, aber dabei kommt es natürlich auch zu vielen Verwerfungen.“

Oder, wie der Zimmermann sagen würde: Wo gehobelt wird, fallen Späne. Im Lande Mordor muß bald gehobelt werden, wenn wir nicht die nächsten Jahrzehnte in Ketten geschmiedet werden wollen.

Diese Bande politisch zu verorten ist gar nicht so einfach, weil jede simple Begrifflichkeit dazu abgenutzt/mißbraucht und auch unpassend zu sein scheint.

Es ist von allem etwas dabei. Sie sind global, sozialistisch, aber auch imperialistisch, weltoffen, weltfremd und meistens diktatorisch unterwegs. Die Lüge ist in ihnen in die Seele implantiert worden. Sie benutzen jeden und alles, was ihnen verwertbar erscheint, um es später einfach zu entsorgen, wenn es nicht mehr benötigt wird. Parasitentum ist eine ihrer wesentlichen Eigenschaften. Sie stellen alles von den Füßen auf den Kopf und entweihen die Institutionen. Mit Vernunft haben sie es nicht so, sie bestehen auf Beliebigkeit. Nichts gilt mehr – alles wird zu Lotterie.

Den echten bösartigen Kern aus der ganzen schleimigen Rotze drum herum zu extrahieren ist schwierig. Aber er existiert – wie das Böse von Stephen King. Man spürt es instinktiv.

Gibt es noch Licht am Horizont? Vermutlich, denn die Empörung über die symbolische Enthauptung von Marie-Antoinette LePen ist groß und geht quer durch alle politischen Richtungen. Offenbar ist da neben echter Kritik auch die Furcht dabei, im Fall der Fälle selbst unter die Räder zu kommen.

Es könnte aber auch sein, daß es der zweite schwere strategische Fehler der Davos-Bande ist, nach dem Einfrieren der russischen Devisenreserven. Man erweckt verborgene Kräfte, die man besser nicht hätte wecken sollen. Ging da irgendwann der Kompaß verloren, falls es diesen gab oder dreht jemand – mitten im Zentrum – an der Uhr und verstellt sie in ganz kleinen Schritten?
 

Europe Goes Full Totalitarian And Puts The Entire Western World At Risk

von LePenseur


Unter obigem Titel schrieb Brandon Smith noch vor dem Polit-Urteil über Marine LePen einen leider nur zu treffenden Artikel über unseren Kontinent und seine "Eliten":

It’s happening again. Europe is once again going totalitarian and this time there’s a decidedly familiar communist stench….

I’m sure a large number of people among the 95% of EU and UK citizens that are disarmed are probably wishing desperately for firearms right about now. …
Wie zutreffend die gestellte Diagnose "Totalitarismus" ist (und sein wird), das wird u.a. vom Verhalten der Bürger dieses Kontinents abhängen: ob sie sich alles gefallen lassen, oder ob sie endlich gegen die Übergriffe zur Wehr setzen.

Wobei es in diesem Zusammenhang ganz besonders auf den Zeitfaktor ankommt! Wie bei einer Krebsdiagnose macht es einen Unterschied, ob das Geschwür im Anfangsstadium bekämpft und entfernt werden kann, oder ob man damit erst beginnt, wenn durch wuchernde Metastasen eigentlich kaum Hoffnung auf Erfolg besteht.

So gesehen haben sich die Völker Europas verdammt viel Zeit gelassen bis jetzt ...

Dienstag, 1. April 2025

Der schwarze Schwan ist längst gelandet, er hat sich nur versteckt!

Gastkommentar
von Nereus
 
 
Was da in den letzten Wochen und Tagen aus Amiland kommt, erinnert mich immer wieder an die seltsame Prophezeiung zum Attentat auf Donald Trump und dem nachfolgenden Niedergang der US-Ökonomie.

@Lannic hatte im November nochmals an das Thema erinnert, in dem er schrieb:

Brandon Biggs hat ganz korrekt schon vor Monaten das Trumpattentat und den Wahlsieg Trumps angekündigt. Aber er hat noch mehr vorhergesagt; nämlich einen Finanzcrash der härter wird als die Große Depression und das während Trumps Amtszeit. Der Einschlag rückt näher.

Es ist kein Einschlag, es ist ein sanfter Regen, der immer größere Tropfen generiert. Es begann als beschauliches Rinnsal, aber die Wassermassen steigen an.

Die Regierung hat gerade Einkommensstatistiken für den Monat Februar 2025 vorgelegt, die jeder Vernunft und Logik trotzen und nicht besonders sinnvoll erscheinen.

Ein Grund dafür sind die Ausgabendaten desselben Unternehmens, die überhaupt nicht wie Einkommen aussehen.
Was sie jedoch aussagen, sind all diese Unternehmenswarnungen, die wir von Unternehmen wie Lululemon (Sportbekleidung) erhalten, die gerade berichtet haben, dass sie nicht besonders optimistisch in Bezug auf die Entwicklung der Konsumwirtschaft sind.

Tatsächlich sagten sie, dass die Verbraucher im Februar und insbesondere im März einfach verschwunden zu sein scheinen, und das bestätigt einfach alles, was wir in einer ganzen Reihe anderer Daten vom Verbrauchervertrauen über Einzelhandelsumsätze bis hin zu Marktpreisen und -positionierung gesehen haben. 

Es gibt also eine ganze Reihe von Beweisen, die immer noch darauf hindeuten, dass sich die US-Konsumwirtschaft tatsächlich in einer Art Notlage befindet. Das ist mehr als das, woran wir uns hier gewöhnen.  Wir erhalten die Beweise von allen Seiten, aus Unternehmensberichten, aus Regierungsdaten, aus Anekdoten, aus Geschichten, sogar aus den sozialen Medien und aus den Finanzmedien.

Die US-Wirtschaft lebt hauptsächlich von der Binnenkonjunktur und wenn die abschmiert, geht es dahin. Dann wird das Schwimmen im geopolitischen Haifisch-Becken mit Betonfuß (Schulden) immer schwerer. Legt deshalb der Goldpreis immer mehr an Geschwindigkeit zu? 

In Japan gab es am 31.3. einen Mini-Crash mit ca. 4 % im Minus. Es kracht immer lauter im ökonomischen Gebälk. Daher werden Transferzahlungen vom Staat als Gehaltserhöhungen umgedeutet oder die Neuverschuldung als Sondervermögen deklariert. Wer zu solchen fiesen Tricks greifen muß, steckt bis zum Hals in der Schei....

Wenn Ihre Einkommen nicht ausreichen, um mit den Preisen außerhalb dessen, was Ihnen vielleicht Uncle Sam gibt, Schritt zu halten, werden Sie sicher nicht in den Laden wie Lululemon gehen, um mehr oder teurere Yogahosen zu kaufen. 

Statt dessen werden Sie zu Walmart gehen. Doch selbst Walmart hat gesagt, dass unsere Verbraucher dort nicht einkaufen, also ist es nicht so, dass ein Teil der Wirtschaft funktioniert und der andere nicht, es kommt wirklich von überall her.

Wo verbrauchen denn die Verbraucher — oder verbrauchen sie nicht mehr bzw. weniger? 

[[hae]]

 

Gespräche über Donald Trump (Schluß)

Eine Doppelconference 
 


Adversarius: Trumps Bestrebungen, die NATO aufzulösen, werden von Ihnen ja offenbar nicht kritisch gesehen?

Advocatus: Natürlich nicht! Was für eine Frage! Ich hoffe doch sehr, wir ziehen da am selben Strang??

Adversarius: Ich neige da, wie in anderen Dingen auch, zu einer mehr differenzierenden Betrachtung...

Advocatus: Sie haben hier nicht zu differenzieren, sondern klipp und klar vorzuwerfen. Also, wie lautet Ihre Anschuldigung?

Adversarius: Bitte sehr, gerne: Trump will US-Rüstungskosten auf Europa abwälzen und dadurch die europäischen Volkswirtschaften bis zu deren Zusammenbruch überlasten.

Advocatus: Das ist nur teilweise richtig, nämlich dahingehend, dass ein europäischer Zusammenbruch sich tatsächlich abzeichnet, was durch das geplante wahnwitzige Aufrüsten mit Sicherheit unausweichlich wird. Allerdings ist das auf die Politik der EU-Staaten  und nicht der Trump-Administration zurückzuführen. 

Adversarius: Ach nein? Warum verlangt dann Trump seit Jahr und Tag eine Erhöhung des europäischen Wehretats auf etwa 5% des BIPs?

Advocatus: Hat er gar nicht verlangt, und dies würde ihm auch gar nicht zustehen. 

Adversarius: Er hat lediglich angekündigt, dass sich die USA für den Fall, dass die europäischen NATO-Staaten dieser freundlichen Aufforderung nicht nachkommen würden, militärisch aus der NATO zurückziehen würden.

Advocatus: Was nichts anderes als das gute Recht der USA ist. 

Adversarius: Was allerdings auf Seiten der EU-Staaten weniger gute Pflichten oder Notwendigkeiten schafft, also ein Problem auf den Rücken eines anderen abwälzt. Nutznießer ist wieder einmal der militärisch-wirtschaftliche Komplex in den USA, bei dem die Europäer einkaufen. 

Advocatus: Keiner zwingt die Europäer dazu. 

Adversarius: Es konnte für Trump kein Zweifel bestehen, dass es letztlich auf ein massives europäisches Aufrüsten hinauslaufen wird.

Advocatus: Angesichts der moralischen und geistigen Verfassung der EU-Eliten mag das zutreffen. Die hier maßgebliche Frage jedoch ist: Wieso um alles in der Welt ist Trump daran schuld?

Adversarius: Also bitte! Ursache - Wirkung, und letztere wie gesagt durchaus vorhersehbar. 

Advocatus: Aha... War es nicht Vizepräsident Vance, der anlässlich der Münchner Sicherheitskonferenz klipp und klar gesagt hat, dass Russland nicht der Feind der Europäer ist. Propaganda für die eigene Kriegswirtschaft sieht anders aus... 

Adversarius: Daraus ist nur die grundsätzliche Inkonsistenz der Trump-Administration zu erkennen.

Advocatus: Daran ist nur der grundsätzliche Wille zu Frieden und Abrüstung zu erkennen. Trump will Frieden zwischen der EU und Russland. Trump hat die enorme Gefahr erkannt, die von der NATO für den Weltfrieden ausgeht, zumal kleine und unbedeutende europäische Staaten angesichts der erwarteten Rückendeckung gegenüber Russland ungemein aggressiv gerieren. Musterbeispiel sind die baltischen Zwerge, die sich innerhalb der NATO als militärische Riesen wähnen. Besonders bedenklich erscheint, dass dieser Wahn zuletzt auf die größeren EU-Staaten wie Frankreich, England und, in deren scheinbar sicheren Gefolge, nunmehr auch Merzens Deutschland überschwappt. Angesichts dieser irrsinnigen Politik muss Trump alles tun, um nicht über diesen Umweg in einen Konflikt mit Russland verwickelt zu werden. Dies ist nichts anderes als folgerichtig und auch in hohem Maße ethisch.

Adversarius: Wie gut es Ihr Trump mit uns Europäern meint... Sicher werden Sie auch für die Zölle anerkennende Worte finden...

Advocatus: Die EU ist derzeit der erbittertste Gegner Trump, dies vor allem aus politisch weltanschaulichen Gründen. Alles, was Trump und Musk politisch gesellschaftlich hassen, wird in der EU förmlich geheiligt (bekanntlich ist eine Tochter Musks dem Transgender-Wahn zum Opfer gefallen). Der britische Geheimdienst stellt im möglichen Zusammenwirken mit Trumps innenpolitischen Feinden ein gewaltiges Gefahrenpotential dar, das schon in der Vergangenheit, Stichwort Russia-Gate seine Zähne gezeigt hat. Die sich bis ins Persönliche erstreckende Feindseligkeit wird seitens der EU-Politiker bzw europäischen Staatenlenker nicht einmal verhehlt. Für unsere EU-Bonzen ist Trump schlicht und einfach unerträglich, da gibt es nichts zu kitten und zu glätten.

Im Extremfall führt das dazu, dass ein solcher Bonze nach dem Anhören der erwähnten JD Vance-Rede vor laufender Kamera in Tränen ausbricht. Angesichts dieser Umstände sind die Zölle ein höchst angemessenes politisches Mittel. Darüber hinaus verhält es sich so, dass wir Trumps Zölle gar nicht benötigen - schon die europäische Politik als solche, und zwar sowohl auf Unions- als auch staatlicher Ebene stellt eine Garantie für den unvermeidlichen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, kulturellen, moralischen, ethischen und sonstigen Verfall dar. Wir sollten Trump dafür dankbar sein, dass er mit seinen Zöllen und mit anderen geeigneten Maßnahmen immerhin auch den politischen Verfall befeuert, der mit dem wirtschaftlichen Scheitern der EU unweigerlich einhergehen dürfte.

Ich denke, dass Trump dies sogar von Trump intendiert wird. Er liebt Europa, ist sich seiner deutschen Wurzeln bewusst und will mit Sicherheit für die europäischen Völker nichts Schlechtes. Seine Gegnerschaft zu EU und NATO ist ein Indiz für eine hohe Moralität, wie es überhaupt scheinen will, dass er durch das auf ihn verübte Attentat stark geläutert worden ist und sich als Gottes Werkzeug begreift, wie es selbst wiederholt gesagt hat...

Adversarius: Hört sich schon ein bisschen nach Schlussplädoyer an... 

Advocatus: Sie brauchen gar nicht so mit den Augen zu rollen oder in einen süffisanten Ton zu verfallen, es ist mir ernst. Nennen Sie mir einen, wenigstens einen führenden EU-Politiker westlich einer fiktiven March-Leitha-Linie, der sich noch zum christlichen Gott bekennt und solcher Gedanken überhaupt fähig wäre, und kommen Sie mir dabei nicht mit Bergoglio...

Adversarius: Keine Angst... 

Advocatus: Es liegt nicht in Ihrer Ingerenz, dass Ihnen kein Name einfällt...

Adversarius: Verbindlichsten Dank für diese Klarstellung, wenn mir diese kurze Unterbrechung Ihres Schlusswortes erlaubt ist...

Advocatus: Meinerseits verbindlichsten Dank, dass Sie mein Recht als Verteidiger auf ein solches in Ehren halten...

Adversarius: ... darf ich dennoch sozusagen als Erwiderung oder vielmehr Fortspinnung Ihres Gedankens hinsichtlich Trumps Gottesgnadentum (oder wie man es nennen mag) einen Satz einflechten, den der auch von Ihnen geschätzte Autor Joachim Fernau in seinem Buch "Halleluja - Die Geschichte der USA" über den US-Präsidenten Andrew Jackson vulgo Old Hickory geäußert hat? Bitte!

Advocatus: Nun denn, es sei...

Adversarius: "Was dem Lieben Gott so alles gefällt ... darüber kann man nur staunen."

Advocatus: Es will mir scheinen, dass Sie Trump ähnlich verkennen, wie Fernau Old Hickory verkannt haben dürfte. Um zu einem Schluss zu kommen: Wir werden nie ermessen können, welch Segen Trumps Wiederwahl für die Welt bedeutet hat, da der Geschichtsverlauf nicht so etwas wie Doppelstudien zulässt. Aber ich bin froh und dankbar, nicht in einem Paralleluniversum leben zu müssen, in welchem eine Figur wie Kamala Harris zum gegenwärtigen Zeitpunkt das mächtigste Amt der Welt innehat. Und allein das ist genug. 

 

 - Finis -


April, April!

 
Zur Abwechslung mal was rassiges Brünettes! Damit keiner sagen kann, es gäbe hier nur Blondinen zu sehen👱!

Zuerst ganz sportlich (mit Sonnenbrille) ohne ...

 
... und hier neckisch mit Kleidchen (aber ohne Brille):

 
Einfach Spitze, meinen Sie? Aber gerne auch das!

 
Süß! Einfach süß, nicht wahr ... ?

Montag, 31. März 2025

Nach dem gregorianischen Kalender

von LePenseur
 
 
... wurde Johann Sebastian Bach heute vor 340 Jahren geboren. War mir, zugegeben, nicht bewußt ... sein Geburtstag war für mich immer der 21. März: leicht zu merken, da bekanntlich Frühlingsbeginn. Prof. Silvae veröffentlichte einen wie stets lesenswerten Artikel (darin ein Zitat, das ein bisserl "hinterlistig" den Leser auf die Probe stellt — die der zitierte Präsident m.E. problemlos gewinnt):
Heute vor 340 Jahren (auf jeden Fall nach dem Gregorianischen Kalender) wurde Johann Sebastian Bach geboren. Das wird in Deutschland überall gefeiert, auch schon am 21. März gab es Geburtstagsfeiern. Da hatte Bach nach dem Julianischen Kalender Geburtstag. An beiden Tagen gab es hier schon einen Post zu dem Komponisten, Bach war immer in diesem Blog. Ich könnte jetzt viele Musiker zitieren, die Bachs Werk in den Himmel gehoben haben. Ich habe hier etwas, das allerdings von keinem Musiker stammt [...]
Zu dem Artikel vermerke ich nur eines mit Bedauern: ja, das abschließende Gedicht, das er zu diesem Anlaß veröffentlichte, ist schön und hat seinen Reiz. Ich wollte ihm aber ein m.E. schöneres (wenngleich viel kürzeres) als Kommentar posten ... ging aber nicht: irgendwelche Google-Einstellungen ließen es für mich nicht zu.

Daher muß ich den geschätzten Professore Silvae bitten, es — wenn er es denn will! — selbst nachzutragen. Nämlich: dieses hier.

Danke!

Demokratie à la mode de Paris

von kennerderlage
 
 
Der EU-Abgeordnete Martin Sonnenborn kommentiert das "Urteil" der Pariser Strafkammer gegen Marine LePen:

„Das Recht gilt für alle!“, erinnert uns die Staatsanwaltschaft im Pariser Gerichtssaal. Also gut.

Wenn das in europäischen Rechtsstaaten jetzt so läuft, dann möchten wir die zuständigen Autoritäten ermuntern, auf angemessene Haftstrafen einschließlich unverzüglicher Ämterverbote für die hier exemplarisch Genannten hinzuwirken.

Sowie für alle, die wir wegen mittlerweile stechenden Kopfschmerzes vergessen haben, Jens Spahn und so.

Olivier Véran: 195 Jahre & Karl Lauterbach: 417-735 Jahre. Beide allein für den von ihnen jeweils verursachten Gesamtschaden aus Paxlovid.

Emmanuel Macron: 922 Jahre allein für den Verlust aus dem Alstom-Deal.

Olaf Scholz: 15.000 Jahre allein für den auf 10 Mrd. (konservativ) bezifferten Gesamtschaden aus dem Cum-hoch-drei-und-ex-Geschäft.

Andi B. Scheuert: 364 Jahre allein für die dem Bund entstandenen Folgekosten der gescheiterten PKW-Maut in Höhe von 243 Mio. Euro, lt. Gutachten „fahrlässige Pflichtverletzung“ & „besonders schwerer Sorgfaltsverstoß“.

Dass sich Verkehrsminister Volker Wissing (gerade noch: FDP), obwohl lt. (nicht ganz billigem) Gutachten eine Haftung Scheuers unbedingt in Betracht kam, gegen eine Klageerhebung entschied, sollte für ein ebenfalls 364-jähriges Ämterverbot (für ihn selbst) wohl genügen.

Und natürlich Ursula von der Leyen, die sich allein für das „faktische Komplettversagen“ (Untersuchungsausschuss) im deutschen Verteidungsministerium 231 Jahre redlich verdient haben dürfte. Und da ist, wie Sie schon erraten haben, die Verlustrechnung infolge der mit den Pfizer-Verträgen verbundenen „Unregelmäßigkeiten“ (Vertragsvolumen: 35.000.000.000 Euro) noch nicht einmal enthalten. (Das würde die Kapazitäten unseres kleinen Westentaschenrechners nämlich eindeutig sprengen.)

Am unverfrorensten ist Heuchelei, wenn sie sich in den Richtertalar wirft. In Europa wird alles unternommen, um den Willen der Bevölkerung zu verhindern. Es wird gelogen, verbogen und verdreht. Am Ende entscheiden linke Richter, die von linken Justizministern ins Amt gehievt wurden, wer das Land regieren darf.

Demokratie? Das ich nicht lache ...

 

Modern Times...

by  Meme Dept. 



Gespräche über Donald Trump (Teil 4)

Eine Doppelconference 
 


Advocatus: Streng genommen ist das gar nicht nötig, da von einem solchen Erpressungsversuch keine Rede sein kann, zumal...

Adversarius: Ich weiß, ich kenne die Geschichte... Zelensky hatte schon der Bidenadministration die ukrainischen Bodenschätze als Entgelt für Waffenlieferungen angeboten, das war sogar Teil seines läppischen victory-plans...

Advocatus: Na also, es geht ja...

Adversarius: ... und auch später hat er dies wiederholt getan, sogar Biden als auch Trump gegenüber. Trump hat Zelensky nur beim Wort genommen, und zwar in der Intention, die Unzuverlässigkeit, ja Wortbrüchigkeit der ukrainischen Seite aufzudecken. Ganz schön gerissen. 

Advocatus: Gerissenheit ist aber keine vorwerfbare Untugend. 

Adversarius: Ich kann mir nicht helfen, mir kommt das Ganze dennoch ziemlich schäbig vor. 

Advocatus: Das Gegenteil ist der Fall. Letztlich dient dieser sogenannte deal nicht nur dazu, um Vorteile für das eigene Land zu lukrieren, was für einen Staatsmann ja ein selbstverständliches Anliegen sein sollte, auch wenn wir in EU-Europa derlei nicht mehr gewohnt sind, sondern, damit in Verbindung stehend, innenpolitisch auch die eigene Position zu festigen, was wiederum nötig erscheint, um die für manche Landsleute unpatriotische Friedenspolitik, sprich die versöhnliche Haltung gegenüber Russland, sozusagen zu kompensieren oder im Gesamtpaket besser aussehen zu lassen. Ich denke, dass sich diese Intention wie ein roter Faden durch Trumps bisheriges präsidiales Wirken zieht, womit wir sozusagen bei Ihrem offensichtlichen Lieblingsthema angelangt wären...  

Adversarius: ... womit Sie zweifelsohne Grönland meinen. Wobei ich allerdings sagen muss, dass Sie mir allzu rasch und zu ungeschoren vom ukrainischen Schlachtfeld entfleucht wären. So wäre ich beispielsweise über Ihre Rechtfertigung der unter der Trumpschen ersten Präsidentschaft vollzogenen Aufrüstung der Ukraine neugierig.

Advocatus: Wieder eine unzulässige Ausweitung der Anklageschrift... Wir reden hier über Trump II. Trump I ist nicht immer und überall ein Ruhmesblatt gewesen, jedoch sozusagen verjährt...

Adversarius: Schön, dass Ihnen dazu nicht mehr einfällt als solche formaljuristischen Ausflüchte. Sie geben hiemit zumindest indirekt zu, dass Ihr Friedenspräsident sehr wohl Blut an seinen Händen kleben hat... Immerhin hat er die Granaten geliefert, mit denen Donezk beschossen worden ist... 

Advocatus: Wie gesagt, das ist nicht Gegenstand unserer Verhandlung, und daher brauche ich auch gar nicht einzuwenden, dass diese Aufrüstung der Ukraine unter Umständen auch der Stabilisierung der Verhältnisse und somit dem Frieden hätte dienen können... Auf der ganzen Welt werden Waffen umgeschlagen und Armeen aufgerüstet, ohne dass dies unweigerlich alleweil und allenortens zu Kriegen führen muss. Zur Zeit von Trump I stand eine NATO-Mitgliedschaft der Ukraine noch nicht auf der Agenda, darüber hinaus erscheint er fraglich, inwieweit der Präsident in die sinistren Aktivitäten einer Victoria Nuland und anderer gleich sinistrer Gestalten eingebunden gewesen ist...

Adversarius: Ganz wohl dürfte Ihnen bei dieser Argumentation nicht zumute sein...

Advocatus: Wo Sie recht haben, haben Sie recht. Ganz ohne Zweifel hat Trump während seiner ersten Präsidentenschaft schwere Fehler gemacht. Allerdings meine ich, dass diese Fehler nicht auf eine böse Absicht zurückzuführen gewesen sind, sondern auf einen gewissen Laissez- faire-Führungsstil. Und hier hat er sich zweifellos gebessert...

Adversarius: Der sicherlich auch von Ihnen sehr geschätzte Jeffrey Sachs sieht die Russlandpolitik der Trump I-Administration als konsequente Nachfolge, ja Weiterentwicklung der seit 1990 geübten poking-the-bear-Praxis. 

Advocatus: Umso schwieriger wäre es für Trump I gewesen, aus dieser festgefahrenen Linie auszubrechen. Trump II hat jedenfalls damit Schluss gemacht. 

Adversarius: Das wird sich erst weisen...

Advocatus: Womit Sie auf das Grundproblem Ihrer Anklage Bezug nehmen... Es ist einfach zu früh, um zu einem endgültig Urteil zu kommen...

Adversarius: Das sollte uns in Sachen Grönland nun leichter fallen.

Advocatus: Natürlich fällt mir das leicht, wie denn nicht...

Adversarius: Ich bin aber nix neugierig auf absonderliche Ausflüchte à la Festigung der innenpolitischen Position beziehungsweise Kompensation einer unpatriotischen Haltung gegenüber Russland. Vielmehr soll dieses Thema im Zusammenhang mit Trumps unerträglichem Verhalten gegenüber der Europäischen Union und damit verbunden auch gegenüber den europäischen Ländern erörtert werden.

Advocatus: Ich danke Ihnen von ganzem Herzen für Ihre hilfreiche Hand!

Adversarius: Lassen Sie diese Mätzchen!

Advocatus: Nicht doch! Zum einen haben Sie, auch wenn Sie vorgeben, es nicht hören zu wollen, das allerwichtigste Argument genannt... Schütteln Sie nicht den Kopf, das ist keine Kleinigkeit. Schließlich geht es um die Ausweitung des eigenen Staatsgebietes um satte 2,1 Mio km² und somit um die größte Insel der Erde. Damit würden die USA deutlich mehr als ein Fünftel ihrer bisherigen Fläche hinzugewinnen. Da muss doch das Herz eines jeden Patrioten höherschlagen... 

Adversarius: Wenn Biden oder Obama eine solche Wahnsinnsidee geäußert hätten, wären Sie hellauf empört gewesen und das natürlich mit Recht...

Advocatus: Sie wissen gar nicht, wie sehr dieser Einwand Wasser auf meine Mühlen bedeutet... 

Adversarius: Sie werden 's mir sicher gleich erläutern!

Advocatus: Aber gerne! Beginnen wir mit einer kleinen gedanklichen Spielerei... Warum haben weder Biden oder Obama noch ein früherer USA-Präsident nach Grönland gegriffen?

Adversarius: Vielleicht aus Gründen der Achtung des Völkerrechts?

Advocatus: Herr Collega, Sie enttäuschen mich! Seit wann hat die Politik der USA auch nur das Geringste mit der Befolgung des Völkerrechts zu tun? Wollen Sie ernsthaft bestreiten, dass das Völkerrecht für die USA in den vergangenen Jahren, Jahrzehnten, Jahrhunderten nicht den Funken einer Bedeutung gehabt hat? 

Adversarius: Stellen Sie sich nicht so an! Alaska wurde 1867 ordnungsgemäß vom Russischen Kaiserreich erworben, sprich gekauft, ebenso schon 1803 das damalige Louisiana von Frankreich, das übrigens  in etwa der Fläche Grönlands entspricht. Alaska ist mit ca 1,7 Mio km² deutlich kleiner. 

Advocatus: Bezeichnenderweise sind Sie auf Kalifornien, New Mexico und Texas ebensowenig zu sprechen gekommen wie auf Honolulu... Was den Landraub an der indianischen Ureinwohnerschaft betrifft, so wollen wir überhaupt besser schweigen. Vielleicht werden Sie einwenden, dass für diese sowieso kein Völkerrecht gegolten hat, was ohnedies nur meine These untermauert, dass das Völkerrecht keinen geeigneten Gegenstand rechtswissenschaftlicher Betrachtung abgibt, sondern schlicht und ergreifend eine Hure der Mächtigen ist bzw bei genauerer Betrachtung nicht einmal das, sondern vielmehr einen Versuch gelehrter Onanisten, das ethisch trostlose Recht des Stärkeren wissenschaftlich zu verbrämen. Aber beziehen wir Ihre Beispiele ruhig in unsere Gedankenspielereien ein. Warum haben sich die USA nicht einfach Alaska und Louisiana gekrallt, und warum hat das noch kein bisheriger US-Präsident mit Grönland gemacht? Und sagen Sie bitte nicht, dass Jefferson und Lincoln einfach nettere Menschen gewesen sind...

Adversarius: Ich nehme an, Sie legen es darauf an, dass sich die USA nicht mit den damaligen Kaiserreichen Frankreich und Russland anlegen wollten... 

Advocatus: Sie nehmen richtig an. In Bezug auf Mexico und auf das späte, im Verfall begriffene Spanien waren die Amis nicht ganz so zimperlich, wie man weiß. So weit, so gut, was Louisiana und Alaska betrifft. Warum aber nicht Grönland? Schließlich ist Dänemark alles andere als eine Großmacht? 

Adversarius: Ich nehm mal an, dass der bisherige Nutzen nicht so großartig gewesen sein wird...

Advocatus: Dies trifft sicher auf frühere Jahrhunderte zu, nicht aber auf die letzten Jahrzehnte. Stichwort Bodenschätze, Zugang zur Arktis und, nicht zuletzt: kürzeste Einflugschneise für potentielle russische Raketen in Richtung Ostküstenmetropolen.

Adversarius: Allesamt nicht sehr stichhaltige Argumente. Dänemark wäre in puncto Bodenschätze zu jedem Entgegenkommen bereit, wie die USA bei der Ausbeutung fremder Bodenschätze ganz allgemein nicht auf eigentliche Eroberung angewiesen sind... Überdies gehört Dänemark zur NATO, womit die USA jegliche Hoheit zur Errichtung von Raketenabwehrschirmen haben dürften.

Advocatus: Alles richtig. Indes ist Grönland dennoch so etwas wie ein nice to have, sodass man sich die Frage stellen muss, was bisherige Präsidenten vom festen Zugriff abgehalten haben möge? 

Adversarius: Wie gesagt, das Völkerrecht. Überhaupt, zumal ein europäischer Verbündeter betroffen gewesen wäre. 

Advocatus: Sagen wir daher besser nicht Völkerrecht, sondern Diplomatie. Die USA hatten in Europa diverse Interessen, weshalb ein derartiger Affront auch gegenüber einem unbedeutenden Staat wie Dänemark sehr ungünstige Auswirkungen gehabt hätte. Und damit sind wir beim springenden Punkt. EU-Europa pflegt seine Feindschaft gegenüber Trump offen zu zeigen und dabei keinerlei Rücksicht auf Diplomatie zu legen. Es erscheint daher nur folgerichtig, dass Trump reziproke Maßnahmen ergreift und sich dabei auf sein Recht des Stärkeren beruft. 

Adversarius: Mag alles sein. Aber warum soll das zu Trumps Gunsten sprechen?

Advocatus: Einfach weil er eine spezielle Konstellation richtig erkannt hat und entsprechend ausnützen will. Derlei Fähigkeiten zeichen große Staatsmänner aus. Imgrunde ist es so etwas wie eine einmalige Chance...

Adversarius: Wie gesagt, es handelt sich bei Dänemark um einen verbündeten Staat, um ein NATO-Mitglied...

Advocatus: Umso besser, umso folgerichtiger, umso großartiger! Verstehen Sie nicht? Welch Desavouierung nicht nur eines Bündnispartners, sondern des Bündnisses im Ganzen! Wer braucht ein solches Bündnis, wenn es nicht einmal einen Mitgliedstaaten vor einem Partner schützt! Eine elegantere Vorgangsweise, die Auflösung dieses Bündnisses zu betreiben, ist schwer vorstellbar...

Adversarius: Ihre Vorstellungen von Eleganz sind äußerst extravagant...

Advocatus: Doch, diese Vorgangsweise ist sehr wohl elegant, bzw sie wäre es, wie leider derzeit noch gesagt werden muss. Die Eleganz besteht natürlich nicht gegenüber Dänemark oder der EU, sondern gegenüber Trumps kritischen Landsleuten, die einem gewissen Patriotismus frönen. Dass dieser in Bezug auf Russland etwas fehlgeleitet erscheint, haben wir schon angemerkt. Deshalb wäre gerade gegenüber diesen Kreisen ein Rückzug aus Europa oder überhaupt die Auflösung der NATO prinzipiell schwer vermittelbar. Trump schlägt diese fehlgeleiteten Patrioten nun mit den eigenen Waffen, indem er das Staatsgebiet massiv vergrößert und sich somit als wahrer, ultimativer Patriot erweist. 


(Fortsetzung)

Gott helfe uns! Es sieht nach Frieden aus!

von Helmut
 
 

Es fand unter der Leitung von Macron in Frankreich am 27.3.2025 ein Treffen von den Vertretern von 31 Ländern in Paris statt, unter dem Titel: Die Koalition der Willigen.

Es ging dabei hauptsächlich darum, dass mehrere Länder Truppen zur "Friedenssicherung" in die Ukraine entsenden. Dazu ging es weiter um Waffenlieferungen und Unterstützung in enormer finanzieller Höhe für die Ukraine. Aber auch um die Aufrüstung in der EU.

Das Ergebnis:

Innerhalb nur einer Woche sank der Betrag, der zur Bewaffnung Europas benötigt wurde, von 800 Milliarden Euro auf 150 Milliarden Euro und der Betrag, der zur Unterstützung der Ukraine benötigt wurde, von 40 Milliarden auf 5 Milliarden Euro.

Das Wichtigste aber war die Beteiligung an der Entsendung von Truppen aus den EU-Ländern in die Ukraine, mit dem offiziellen Titel der "Friedenssicherung". Dieser Vorstoß von Macron ging ins Leere.

Ich erinnere an die Pläne der NATO des vergangenen Dezembers, dass drei Länder in die Ukraine zur militärischen Unterstützung der Ukraine mit ihren Streitkräften einrücken sollen: Polen, Deutschland und Rumänien. Die Vorbereitungen, die Transporte von Militärgerät, etc. waren klar erkennbar.

Das aktuelle Resultat nach dem Gipfel in Paris:

- Polen wird keine Truppen in die Ukraine schicken

https://www.tagesschau.de/ausland/europa/polen-sikorski-ukraine-100.html

- Rumänien wird keine Truppen in die Ukraine schicken

https://hotnews.ro/video-ilie-bolojan-declaratii-de-presa-dupa-participarea-la-summitul-statelor-care-sprijina-ucraina-1934889

- Bei Deutschland hat sich der noch amtierende Kanzler Scholz zurückhaltend geäußert, aber er kann da auch keine Entscheidungen mehr treffen, in ein paar Tagen ist der konservative Merz der Kanzler.

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/ausland/ukraine-krieg-gipfel-eu-frankreich-grossbritannien-deutschland-100.html

Frankreich und Großbritannien, die eigentlichen Kriegstreiber in der Ukraine und in der NATO, wollen nun ihre Armeechefs in die Ukraine zur Sondierung der örtlichen Lage entsenden. Aber wenn sich auch die USA aus der Beteiligung von Truppen, die in der Ukraine stationiert werden, heraushält, dann kann man davon ausgehen, dass auch diese beiden Länder höchstens Militärgerät schicken werden, aber keine Bodentruppen.

Mit anderen Worten: Wenn die militärische Unterstützung des Westens für Zelensky zurückgeht, dann besteht eine echte Chance für die Beendigung der Kampfhandlungen, für den Frieden. Denn Putin hat auch für eine Stationierung von Friedenstruppen in die Ukraine zugestimmt, aber nur für Truppen, die von der UNO entsendet werden. Finde ich auch vernünftig.

Einige Auszüge aus einem link:

Großbritannien und Frankreich scheitern mit ihrer Kampagne, andere europäische Verbündete davon zu überzeugen, Truppen in die Ukraine zu schicken, während US-Vertreter den europäischen Plan abgelehnt haben, berichtet das Wall Street Journal.

Der Veröffentlichung zufolge ist die Frage, ob die Vereinigten Staaten bei der Unterstützung der europäischen Stationierung eine Rolle spielen werden, für Europas größte Sorge von zentraler Bedeutung.

„Washington hat bislang keine Zusagen gemacht und einige hochrangige US-Beamte haben den europäischen Plan abgelehnt“, schreibt die Zeitung.

Die sogenannte Koalition der Willigen, die das Kiewer Regime unterstützen sollte, begann zehn Tage nach ihrer Gründung auseinanderzufallen, schrieb der irische Journalist Chey Bowes im sozialen Netzwerk X. Damit kommentierte er Berichte, wonach die wichtigsten Koalitionsländer – Großbritannien und Frankreich – von der Idee einer Truppenstationierung in der Ukraine abrücken und stattdessen Waffen liefern würden.
(Quelle)  

Es könnte sich nun tatsächlich der Wind drehen, und endlich der Frieden näher kommen. Gottseidank! Dann weiß ich auch, wofür ich mich eingesetzt habe, als ich mich gegen die NATO und gegen den Krieg ausgesprochen habe.

Es bestätigt wieder einmal das Zitat eines deutschen Widerstandskämpfers, Bertolt Brecht, das da lautet:

"Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren."

Aber mein Kampf artikuliert sich mit Worten, mit Schriften und Transparenten, und niemals mit Waffen.

 

Sonntag, 30. März 2025

Gespräche über Donald Trump (Teil 3)

Eine Doppelconference 
 


Advocatus: Erläutern Sie.

Adversarius: Niederwerfung der Ukraine und deren Kapitulation. Das wird nun durch die Waffenlieferung hinausgezögert. 

Advocatus: Zugegeben. Aber ist das wirklich die einzige und vor allem beste Option? 

Adversarius: Wissen Sie eine bessere?

Advocatus: Ein Verhandlungsfrieden, der den russischen Forderungen weitgehend nachkommt. 

Adversarius: Halten Sie das für realistisch?

Advocatus: Zunächst nicht. Aber die Herstellung eines amerikanisch-russischen Konsenses ist ohne Frage sehr wichtig. Irgendwann, im Laufe der Zeit, wird die Ukraine zustimmen, vor allem, wenn es gelingen sollte, Zelensky abzusägen. 

Adversarius: Und wie verträgt sich dieser ach so gute Wille mit der Wiederaufnahme der Waffenlieferungen? Wozu braucht man diese, wenn man auf einen Waffenstillstand hinarbeitet?

Advocatus: Diese sind letztlich unumgänglich für den Trumpschen Friedensplan, nämlich als einziges zur Verfügung stehendes Druckmittel, die Ukraine zum Abschluss zu bewegen. 

Adversarius: Das verstehe, wer will... Warum setzt er dieses nicht gleich ein?

Advocatus: Weil er guten Willen zeigen musste, um die Ukrainer überhaupt erst an den Verhandlungstisch zu bringen, überhaupt nachdem das Treffen im Oval-Office dermaßen schief gelaufen ist. Derartige Prozesse laufen einfach nicht linear ab. Man darf nicht vergessen, dass Trump es mit Verrückten zu tun hat - sowohl auf Seiten der Ukrainer, die partout an einem völlig suizidalen Krieg festhalten wollen, als auf Seiten der Europäer, die in ihrer Russophobie völlig den Verstand zu verlieren beginnen. 

Adversarius: Umso mehr Grund, die Sache möglichst rasch auf dem Schlachtfeld entscheiden zu lassen - ohne US-Waffenhilfe bekanntlich eine gemähte Wiese.

Advocatus: Das ist alles andere als sicher. Schließlich sind die russischen Fortschritte angesichts dieser riesigen Landflächen bei aller Stetigkeit nur als marginal und sozusagen  nur mit der Lupe wahrnehmbar zu bezeichnen. Die deutsche Wehrmacht hat 1944/45 bewiesen, dass auch eine bereits geschlagene Armee für den Feind durchaus letal sein kann. Dazu käme noch ein so riskantes wie unweigerliches Unternehmen wie die Dnjepr-Übersetzung... Nein, selbst im Falle des Totalkollapses der ukrainischen Armee, der uns übrigens schon sein Monaten, wenn nicht Jahren verkündigt wird, und der sich gewissermaßen auch abzeichnet bzw der bereits regelmäßig stattfindet, wird dieser Krieg noch eine verdammte Zeit lang dauern und auch auf russischer Seite abverlangen. 

Adversarius: Und derweil beliefert Trump die Ukraine halt weiter mit allem Nötigsten... Aber sicher haben Sie eine Erklärung dafür, dass auch dies dem Frieden dient...

Advocatus: Dies ließe sich in der Tat argumentieren... 

Adversarius: Spannen Sie mich nicht länger auf die Folter!

Advocatus: Wie sonst, außer mittels Drohung, die Unterstützung zu entziehen, kann die Ukraine an den Verhandlungstisch gezwungen werden? Und übrigens, bis zu einem gewissen Grade auch Russland. Denn die Aussicht, weiterhin gegen eine US aufgepäppelte Ukraine antreten zu müssen, ist auch für Putin alles andere als erfreulich. 

Adversarius: Diese Argumentation muss man sich erst mal auf der Zunge zergehen lassen! Friedensbemühungen durch weitere Kriegsverlängerung...

Advocatus: Ich habe es schon angedeutet: Wir, und somit auch Trump und Putin, haben es mit Verrückten zu tun. Ich meine das durchaus ernst, zwar nicht unbedingt im medizinischen Sinne, aber sehr wohl, was Moral und auch strategisches Denken anbelangt. Vergessen Sie nicht, dass diese Verrückten nicht nur in Kiew und Brüssel und London sitzen, sondern, leider, auch in den USA, sogar innerhalb Trumps eigener Partei. Angesichts des enormen Drucks, unter den Trump steht, kann er es sich vermutlich nicht leisten, die Ukraine möglichst rasch den Bach runter zu gehen lassen. Eine linear nachvollziehbare Vorgangsweise ist unter diesen Umständen höchstwahrscheinlich nicht durchsetzbar.

Adversarius: Verstehe. Allerdings, soviel muss gesagt sein, ist es eine extrem bequeme Argumentation, auf die Sie sich da einlassen. Egal, was Trump gerade tut, welchen Haken er gerade schlägt - er kann es gar nicht falsch machen! 

Advocatus: Es kommt doch bitteschön auf das Gesamtbild an! Und dieses hat sich seit Trumps Antritt doch entscheidend zum Guten gewendet.

Adversarius: Wieder so ein Advocaten-Winkelzug... Als ob wir diesen Umstand jemals außer Streit gestellt hätten...

Advocatus: Ich will Ihnen ein wenig entgegen kommen: Kann sein, dass Trump scheitern wird. Kann sein, dass Trump den einen oder anderen Fehler macht, ja, nein, davon ist sogar mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auszugehen. Ich glaube jedoch nicht, dass ein allfälliger Fehler Trumps für ein solches - im übrigen gar nicht unwahrscheinliches - Scheitern Trumps kausal sein wird. Es ist einfach so, dass die Lage zum gegenwärtigen Zeitpunkt verdammt verfahren ist...

Adversarius: Was verstehen Sie unter "Scheitern"? Den Dritten Weltkrieg?

Advocatus: Danke, dass Sie diese Option an dieser Stelle erwähnen, auch Sie scheinen mir kräftig zuzuarbeiten! Nein, genau diesen Punkt meine ich nicht, und genau dieser Umstand, dass wir ein solches Szenario aktuell nicht mehr zu befürchten haben, spricht doch so sehr für Trump, dass sich alle möglichen Kritikpunkte gleichsam ins Nichts marginalisieren...

Adversarius: Schon wieder der Winkelzug des Relativierens angesichts des Biden-Horrors!

Advocatus: Mit Verlaub, Sie haben diesen Punkt ins Spiel gebracht... 

Adversarius: Ihre Definition des möglichen Trump’schen Scheiterns steht noch aus.

Advocatus: Das bezog sich ausschließlich auf seine Friedensbemühungen. 

Adversarius: Also auf den Fall, dass die von den eigentlichen Friedensverhandlungen ausgeschlossene Ukraine dem mit Russland ausgehandelten Ergebnis nicht zustimmt...

Advocatus: Nein, die Ukraine wird zustimmen müssen, da Trump andernfalls die militärische Unterstürzung einstellen würde. Eben darum hat der die Aufkündigung der Unterstützung aufgekündigt, um diese Option noch weiter in Händen zu halten. Ich meinte vielmehr den Fall, dass es Trump gar nicht gelingen sollte, ein Ergebnis auszuverhandeln, das für ihn keinen Gesichtsverlust bedeuten und gleichzeitig Russland zufriedenstellen würde.

Adversarius: Letzteres sollte doch die leichteste Übung sein, wird doch Trump in den westlichen Medien als Art Bettvorleger Putins gehandelt.

Advocatus: Ich muss doch sehr bitten, dass die Anklage während des Verfahrens nicht geändert wird...

Adversarius: An einer Anklageerweiterung oder -modifikation ist nichts Unzulässiges zu erblicken.

Advocatus: Doch, sehr wohl, und zwar wenn der Vorwurf in sein genaues Gegenteil modifiziert wird! Bislang haben Sie Trump nämlich ausschließlich die Fortbetreibung der Biden-Agenda vorgeworfen, und jetzt, auf einmal, Knall und Fall, ist er Ihnen im Sinne der westlichen Neo-Con-Journaille zu Putin-freundlich...

Adversarius: Muss hier tatsächlich so etwas wie ein Widerspruch bestehen? 

Advocatus: Wer hat da soeben von Winkelzügen und bequemen Argumentationsmustern, nach denen man gar nicht falsch liegen kann, gesprochen? 

Adversarius: Ungerechtigkeit erscheint sehr wohl gegenüber sämtlichen widerstreitenden Prozessparteien denkbar, überhaupt wenn man die biedere Vermittlerrolle zur Betreibung eigener Interessen missbraucht! 

Advocatus: Zweifelsohne sprechen Sie auf den sogenannten Mineralien-Deal an...

Adversarius: Sicherlich werden Sie für diesen schäbigen Erpressungsversuch gegenüber einer unterliegenden Kriegspartei relativierende Worte finden...